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Oft werde ich gebeten zu verschiedenen Themen einen Vortrag zu halten, wie zuletzt im Oktober zum Thema "Notfälle im Kindesalter" - hat als Webinar via Zoom stattgefunden.

 

Sprechen Sie mich gerne auf die nächsten geplanten Vorträge an.

Für Interessierte
(Update 29.1.2023)

Kehlkopfentzündung

Zuletzt gab es gehäuft Fälle von Kehlkopfentzündungen in Gloggnitz und Umgebung. Ursächlich steckt fast immer ein Virusinfekt der Atemwege im Bereich der Stimmbänder dahinter. Tagsüber sind die Kinder heiser, nachts zeigt sich dann der typische bellende Husten („wie ein Seehund“), die Kinder ziehen geräuschvoll die Luft ein und haben oft auch Angst, nicht genug Luft zu bekommen.

Die wichtigsten Schritte: Kind vor das offene Fenster setzen und die kalte feuchte Nachtluft einatmen lassen – Besserung müsste in den nächsten 10 min eintreten.

Es gibt auch Kortisonzäpfchen für den Notfall.

Zur Vorbeugung können Sie bei beginnendem bellendem Husten Nureflex zur Abschwellung geben. Bitte achten Sie auf kühle Temperatur im Schlafbereich und lüften Sie stets gut. Im Zweifelsfall kommen Sie bitte zur Untersuchung – bevor es AKUT wird.

"Triple-Welle": RSV, Influenza, Corona

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Seit Anfang November sind die Kinder konfrontiert mit einer Flut an besonders hartnäckigen "normalen" Infekten, die zu lang andauernden, oft wiederkehrenden Erkrankungen geführt haben - zusätzlich ist in dieser Saison auch der RSV-Erreger sehr stark vertreten. Daneben sehen wir neben immer wieder auftretenden Corona-Clustern auch noch einige Fälle von Echter Grippe - jedoch weniger als zuletzt im Dezember.

> RSV <

Dieser Erreger ist nicht neu, auch wenn es jetzt durch die mediale Berichterstattung so scheint. Jedes Jahr trifft er von November bis März vor allem die Kleinen und Kleinsten und verursacht hartnäckige Bronchitis (Atemnot und Pfeifgeräusch beim Ausatmen, "wie Asthma"). Besonders gefährdet sind Frühgeborene, Neugeborene und Säuglinge in den ersten Monaten.

Sie müssen zum Arzt (Kinderarzt, Hausarzt, oder Kinderambulanz) wenn Ihr Kind:

--- ein ungewöhnlich schnelles Atemmuster zeigt (ca 1 Atemzug pro Sekunde)

--- ein "Pfeifen" oder "Quietschen" jedes Mal beim Ausatmen hörbar ist

--- beim Trinken nach wenigen Schlucken die Brust/das Fläschchen verweigert

--- matt/schlapp ist, ständig schläft und Sie sich Sorgen machen

> Influenza <

Die typischen Zeichen der Echten Grippe sind:

  • Kopfschmerzen, Gliederschmerzen

  • Schüttelfrost und hohes Fieber (bis 40-41°C) - dauert lange! 5-10 Tage!

  • trockener Husten, starker Hustenreiz

  • wenig bis kein Schnupfen

  • Schwächegefühl, Müdigkeit, schweres Krankheitsgefühl

Bei unklarer Symptomatik kann eine Bestimmung von Blutbild und Entzündungswert aus einem kleinen Tropfen Blut aus der Fingerkuppe weiterhelfen.

 

> Rhinovirus und andere Atemwegsinfekte <

Wichtig, wenn Ihr Kind erkrankt ist, sind vor allem zwei Dinge:

1. Halten Sie die Nase frei! Geben Sie Kochsalz-Nasentropfen im Wechsel mit abschwellenden Nasentropfen, etwa alle 3 Stunden. Die Kinder bekommen besser Luft, können besser schlafen, haben dann auch weniger häufig Ohrenentzündungen. Und weniger Schleim aus der Nase bedeutet weniger Husten in der Nacht.

2. Senken Sie das Fieber! Nureflex® wirkt nicht nur fiebersenkend sondern auch sehr gut schmerzstillend, außerdem auch entzündungshemmend, den Kindern wird somit mehrfach geholfen.

Und als drittes: Geduld - "watchful waiting" - beobachten Sie den Zustand Ihres Kindes, lassen Sie ihm Zeit gesund zu werden, schicken Sie es nicht am übernächsten Tag in die Schule/den Kindergarten, sondern frühestens wenn es 48 Std fieberfrei war!

Ansonsten: Sind Sie beunruhigt wegen des Zustands Ihres Kindes, befürchten Sie Atemnot, bemerken Sie ein pfeifendes Atemgeräusch, dauert das Fieber länger an oder steigt im Verlauf immer höher, anstatt zu sinken, so kommen Sie bitte zur Untersuchung in die Ordination oder fahren Sie in die nächstgelegene Kinderambulanz.

Aktuelle Krankheiten im Bezirk
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