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Oft werde ich gebeten zu verschiedenen Themen einen Vortrag zu halten, wie zuletzt zum Thema "Notfall - Unfall - Reanimation im Kindesalter" in Kirchberg/We.

Der nächste Vortrag wird in Gloggnitz stattfinden:

"Unfallverhütung bei Kleinkindern – Prävention im Alltag und richtiges Handeln im Notfall" am Mittwoch 8. April um 18:00 Uhr im Stadtsaal in Gloggnitz

(keine Anmeldung erforderlich; der Vortrag ist kostenfrei)

Der übernächste Vortrag findet wieder in Kirchberg statt:

"Kinderkrankheiten mit und ohne Ausschlag - harmlos oder gefährlich?"

am Mittwoch 22. April um 18:00 Uhr im Gemeindesaal in Kirchberg/We.

​Hier ist eine vorherige Anmeldung erforderlich; der Vortrag ist kostenfrei.

Bitte per Mail an familie@ekiz-pakima.at anmelden

weitere Infos unter https://ekiz-pakima.at/

Für Interessierte
(Update 17.2.2026)

Kehlkopfentzündung

 

Bei der jetzigen Kältewelle sehen wir immer mehr ein gehäuftes Auftreten von Kehlkopfentzündungen in Gloggnitz und Umgebung. Ursächlich steckt fast immer ein Virusinfekt der Atemwege im Bereich der Stimmbänder dahinter. Tagsüber sind die Kinder heiser, nachts zeigt sich dann der typische bellende Husten („wie ein Seehund“), die Kinder ziehen geräuschvoll die Luft ein und haben oft auch Angst, nicht genug Luft zu bekommen.

Die wichtigsten Schritte: Kind vor das offene Fenster setzen und die kalte feuchte Nachtluft einatmen lassen – Besserung müsste in den nächsten 10 min eintreten.

Es gibt auch Kortisonzäpfchen oder einen cortisonhältigen Saft für den Notfall.

Zur Vorbeugung können Sie bei beginnendem bellendem Husten Nureflex zur Abschwellung geben. Bitte achten Sie auf kühle Temperatur im Schlafbereich und lüften Sie stets gut. Im Zweifelsfall kommen Sie bitte zur Untersuchung – bevor es AKUT wird.

 

Rhinovirus und andere Atemwegsinfekte

 

Wichtig, wenn Ihr Kind erkrankt ist, sind vor allem zwei Dinge:

1. Halten Sie die Nase frei! Geben Sie Kochsalz-Nasentropfen im Wechsel mit abschwellenden Nasentropfen, jeweils etwa alle 3 Stunden. Die Kinder bekommen besser Luft, können besser schlafen, haben dann auch weniger häufig Ohrenentzündungen. Und weniger Schleim aus der Nase bedeutet weniger Husten in der Nacht.

2. Senken Sie das Fieber - spätestens ab 39°C! Nureflex® wirkt nicht nur fiebersenkend, sondern auch sehr gut schmerzstillend, außerdem auch entzündungshemmend, den Kindern wird somit mehrfach geholfen.

Und als drittes: Geduld - "watchful waiting" - beobachten Sie den Zustand Ihres Kindes, lassen Sie ihm Zeit gesund zu werden, schicken Sie es nicht am übernächsten Tag in die Schule/den Kindergarten, sondern frühestens wenn es 48 Std fieberfrei war!

Ansonsten: Sind Sie beunruhigt wegen des Zustands Ihres Kindes, befürchten Sie Atemnot, bemerken Sie ein pfeifendes Atemgeräusch, dauert das Fieber länger an oder steigt im Verlauf immer höher, anstatt zu sinken, so kommen Sie bitte zur Untersuchung in die Ordination oder fahren Sie in die nächstgelegene Kinderambulanz.

Hand-Fuß-Mund Erkrankung/Herpangina

 

Wir sehen in der Ordination vermehrt Fälle dieser Infektion der Haut bzw. Mundschleimhaut. Es besteht hohe Ansteckungsgefahr, die Viren werden über den Speichel weitergegeben (Husten, Niesen, Bussi, Spielzeug oder Essbesteck/Trinkglas teilen).

Bei der Hand-Fuß-Mund-Krankheit finden sich schmerzhafte weißliche Bläschen („Aphten“) im Mundraum verteilt, oft auf der Zunge, am Zahnfleisch und auf den Wangeninnenseiten. Weiters sieht man an den Handflächen und Fußsohlen rote Flecken, die dann mittig ein kleines weißliches Knötchen entwickeln. Die Knötchen schmerzen bei Berührung, den Eltern fällt oft auf, dass die Kinder mit den Füßen nicht aufsteigen wollen.

Die Herpangina verläuft ganz ähnlich, jedoch ohne Befall von Händen und Füßen, dafür die Bläschen im Mund eher hinten im Rachen, welche stark schmerzen und für die Kinder oft ein Schluckhindernis sind - man bemerkt verstärkten Speichelfluss. Beide Erkrankungen können mit Fieber einhergehen, hohes Fieber besonders bei der Herpangina.

Für diese beiden Virusinfektionen gibt es keine ursächliche Therapie. Achten Sie auf ausreichende Gabe von Schmerzmitteln, geben Sie großzügig Nureflex® oder Mexalen®  damit die Kinder zumindest trinken, im Mund kann man Dentinox® oder pflanzliche Produkte mit Salbe/Kamille auftragen; Essen und Trinken kühl anbieten zB Joghurt kühlschrankkalt. Die Krankheitsdauer beträgt zwischen wenigen Tagen und einer Woche. 

Aktuelle Krankheiten im Bezirk
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