Nächtlicher Reizhusten
Virusinfektion der oberen Atemwege, beginnend mit Fieber, dazu rinnende Nase, Hals- und Kopfschmerzen, sowie besonders störend: der nächtliche Reizhusten. Meist kommt der häufige Hustenreiz vom viralen Infekt und dem begleitenden
schleimigen Sekret, das aus dem Nasenraum an der Rachenhinterwand entlang fließt – besonders im Liegen – und dort “kitzelt” und den Hustenreiz auslöst.
Wichtig ist vor allem bei kleinen Kindern das Freihalten der Nase, entweder durch Eintropfen von Muttermilch oder Meerwassernasentropfen, oder, wenn dadurch keine Besserung erreicht wird, durch milde, abschwellend wirkende Nasentropfen. So wird einerseits weniger Sekret produziert, andererseits geht auch die Schleimhautschwellung zurück, die Kinder bekommen gut Luft, haben keine Probleme beim Trinken, schlafen besser und können sich nachts gut erholen.
Wann sollten Sie sich Sorgen machen?
Wenn hartnäckig hohes Fieber hinzu kommt, Fieber über 3 Tage besteht, oder besonders kleine Kinder aufhören zu trinken – bitte vereinbaren Sie einen Termin zur Kontrolle in der Ordination; am Wochenende bei Bedarf Kinderambulanz WN
Sind Sie jedoch angesichts des Zustandes Ihres Kindes beunruhigt, so ist eineumgehende Untersuchung zu empfehlen.
